Aus dem Leben eines Taugenichts: Novelle
Aus dem Leben eines Taugenichts erzählt von einem jungen Müllerssohn, der von seinem Vater als „Taugenichts" aus dem Haus geschickt wird. Mit seiner Geige und wenigen Groschen zieht er fröhlich in die Welt hinaus. Eine vornehme Kutsche nimmt ihn mit nach Wien, wo er als Gärtner und Zolleinnehmer auf einem Schloss landet und sich unsterblich in eine schöne Dame verliebt, die er für unerreichbar adelig hält. Eine abenteuerliche Reise führt ihn bis nach Italien, durch Verwechslungen, heimliche Botschaften und Verwirrungen, ehe sich am Ende alles glücklich aufklärt und die ersehnte Liebe doch erfüllt wird.
Die Novelle gilt als Höhepunkt der romantischen Dichtung. Sie feiert das Wandern, die Sehnsucht nach Ferne und das unbekümmerte Vertrauen ins Leben, verkörpert im naiven, musikalischen Helden. Eichendorffs Lieder, allen voran „Wem Gott will rechte Gunst erweisen", durchziehen den Text und verschmelzen Natur, Heiterkeit und Frömmigkeit zu einem unvergänglichen Bild romantischer Lebensfreude.
How it begins
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