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Max und Moritz: Eine Bubengeschichte in sieben Streichen

by Wilhelm Busch

de · ~20 min at 250 WPM

Max und Moritz: Eine Bubengeschichte in sieben Streichen ist eine in Versen erzählte Bildergeschichte von Wilhelm Busch aus dem Jahr 1865. Sie schildert zwei freche Jungen, Max und Moritz, die in sieben aufeinanderfolgenden Streichen ihren Mitmenschen übel mitspielen. Sie bringen die Hühner der Witwe Bolte um, stehlen ihren Braten, sägen dem Schneider Böck die Brücke an und treiben weitere boshafte Schabernacke gegen Lehrer, Onkel und Bauern. Am Ende nimmt ihr Unwesen ein böses, drastisches Ende.

Mit beißendem Humor, eingängigen Reimen und den berühmten Zeichnungen verbindet Busch komische Unterhaltung mit der Form einer Moralgeschichte über Übermut und seine Folgen. Das Werk gilt als ein Klassiker der deutschen Kinder- und Bilderliteratur und als wichtiger Vorläufer des modernen Comics. Bis heute prägen seine geflügelten Worte und Bilder die Vorstellung von kindlichem Unfug — zugleich heiter, ironisch und zuweilen erstaunlich grausam in seiner Darstellung von Strafe und Vergeltung.

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