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Kant's gesammelte Schriften. Band V. Kritik der Urtheilskraft.

by Immanuel Kant

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Die Kritik der Urtheilskraft, 1790 als dritte große Kritik Kants erschienen, untersucht das Vermögen der Urteilskraft als Bindeglied zwischen den beiden zuvor behandelten Bereichen: dem Verstand der theoretischen und der Vernunft der praktischen Philosophie. Im ersten Teil entfaltet Kant die Kritik der ästhetischen Urteilskraft, in der er das Geschmacksurteil über das Schöne und das Erhabene analysiert, das Wesen des Genies bestimmt und nach den Bedingungen eines allgemeingültigen, doch subjektiven Wohlgefallens fragt. Der zweite Teil widmet sich der teleologischen Urteilskraft und dem Begriff der Zweckmäßigkeit der Natur.

Zentral ist der Gedanke, dass die Urteilskraft a priori das Prinzip der Zweckmäßigkeit voraussetzt und so Freiheit und Natur, Sinnlichkeit und Sittlichkeit in einem Ganzen verbindet. Kants Bestimmung des interesselosen Wohlgefallens, des sensus communis und der schöpferischen Einbildungskraft hat die Ästhetik, Kunstphilosophie und Naturphilosophie bis heute tief geprägt und gilt als Höhepunkt seines kritischen Werks.

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Inkonsistenzen in der Rechtschreibung sind nicht korrigiert, lediglich ein paar offensichtliche Schreibfehler, die nicht in dem Nachwort des Herausgebers aufgeführt sind; diese Änderungen sind am Ende des Dokuments zusammengefasst. Kritik der praktischen Vernunft Kant's gesammelte Schriften Herausgegeben von der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften Band V Erste Abtheilung: Werke Fünfter Band Berlin Druck und Verlag von Georg Reimer 1913 Kant's Werke Band V Kritik der praktischen Vernunft. Kritik der Urtheilskraft. Berlin Druck und Verlag von Georg Reimer 1913 Inhaltsübersicht des Bandes. 1790. Kritik der Urtheilskraft 166 Vorrede 167 Einleitung 171 I. Von der Eintheilung der Philosophie 171 II. Vom Gebiete der Philosophie überhaupt 174 III. Von der Kritik der Urtheilskraft, als einem Verbindungsmittel der zwei Theile der Philosophie zu einem Ganzen 176 IV. Von der Urtheilskraft, als einem a priori gesetzgebenden Vermögen 179 V. Das Princip der formalen Zweckmäßigkeit der Natur ist ein transscendentales Princip der Urtheilskraft 181 VI. Von der Verbindung des Gefühls der Lust mit dem Begriffe der Zweckmäßigkeit der Natur 186 VII. Von der ästhetischen Vorstellung der Zweckmäßigkeit der Natur 188 VIII. Von der logischen Vorstellung der Zweckmäßigkeit der Natur 192 IX. Von der Verknüpfung der Gesetzgebungen des Verstandes und der Vernunft durch die Urtheilskraft 195 Eintheilung des ganzen Werks 199 Erster Theil. Kritik der ästhetischen Urtheilskraft 201 Erster Abschnitt. Analytik der ästhetischen Urtheilskraft 203 Erstes Buch. Analytik des Schönen 1.

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